Fleischthermometer

Ganz einfach zum perfekten Fleisch

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Fleischthermometer - praktische Helfer für Profis und Hobbyköche

Ob Hobbykoch oder professioneller Küchenchef: Die Arbeit in der Küche macht nicht nur Spaß, sondern stellt immer auch eine besondere Herausforderung dar. Das beste Rezept kann einmal nicht gelingen, und auch die exquisiten Zutaten sind keine Garantie dafür, dass ein Gericht am Ende tatsächlich zum Festival für Gourmets wird. Schließlich lässt sich das Risiko, dass das Fleisch zu zäh oder noch nicht richtig durchgebraten ist, niemals zu 100 Prozent reduzieren. Doch was die einen mit ihrer über Jahre gewachsenen Erfahrung kompensieren, ist heute dank technischer Möglichkeiten auch bei Sterneköchen ein gefragter Helfer. Das Fleischthermometer kommt immer häufiger zum Einsatz, können mit seiner Hilfe doch wichtige Informationen über den perfekten Zustand eines gut durchgebratenen Stücks geliefert werden.

Ein Helfer für alle Bereiche der Küche

Was sich beim Kochen von Obst und Gemüse als vergleichsweise einfach darstellt, ist bei Fleisch etwas komplizierter. Auch wenn es außen bereits goldbraun oder dunkel glänzt, so kann es im Innern doch längst nicht gar sein. Für Köche ist es deshalb wichtig, die sogenannte Kerntemperatur beim Fleisch zu ermitteln - also jene Temperatur, die im Innern des Fleisches existiert. Vor allem im Bereich des Niedriggarkochens kommt es darauf an, die perfekte Temperatur zu kennen. Wird nun ein Fleischthermometer eingesetzt, so macht sich der Koch unabhängig vom äußeren Zustand des Bratens - auch wenn der natürlich ein wichtiges Indiz darstellt. Durch das dezente Einstechen des Fleisch- oder gelegentlich auch Bratenthermometer bezeichneten Helfers und das zügige Messen gelingt es, die Temperatur binnen kürzester Zeit zu ermitteln. Damit vermieden, dass das Fleisch noch roh oder bereits im Innern zu fest und zäh ist.

Kerntemperatur bei verschiedenen Fleischsorten verschieden

Dies ist umso wichtiger, weil die Fleischsorten je nach ihrer Beschaffenheit über eine individuelle Kerntemperatur verfügen. Während diese bei Rindfleisch zwischen 70 und 75 Grad Celsius liegt, liegt sie beim Schwein zwischen 80 und 85 Grad Celsius. Lamm erreicht bei etwa 80 Grad Celsius seine Kerntemperatur, Geflügel sogar erst bei 90 Grad Celsius. Und Fisch wiederrum ist bereits bei gut 70 Grad durchgebraten. Damit das Fleisch optimal durchgebraten ist, ist das Erreichen dieser Temperatur unbedingt nötig. Soll das Fleisch im Innern noch rosig bleiben, so sollte beim Messen die Temperatur um zwei bis drei Grad Celsius nach unten korrigiert werden.

Digital oder analog - das ist die Frage

Fleischthermometer werden in zwei Ausführungen angeboten. Sie sind digital und analog nutzbar. Analoge Temperaturanzeigen sind in der Regel ausreichend, um ein Stück Fleisch solide durchbraten zu können. Gerade erfahrene Köche können mit ihrer Erfahrung manches technische Defizit kompensieren. Wer es als Koch dagegen ganz genau nimmt oder sich als Einsteiger beim Kochen versucht, der sollte ein digital arbeitendes Thermometer nutzen. Wichtig zu wissen: Die digital arbeitenden Thermometer benötigen allerdings Batterien. So entstehen nicht nur Folgekosten für die Zukunft, sondern bei einer nur gelegentlichen Nutzung kann es auch passieren, dass das Gerät eines Tages mal nicht einsatzbereit ist. Ergo: Die Batterien müssen in regelmäßigen Abständen ersetzt werden, dies verlangt eine ständige Aufmerksamkeit.

Das Material schafft Sicherheit beim Einsatz

Ein weiteres wichtiges Kriterium in der Wahl des passenden Fleischthermometers besteht in der Entscheidung für das optimale Material. Am besten eignen sich Modelle aus rostfreiem Stahl. Diese sind nicht nur ausgesprochen robust gearbeitet und zudem, wasserabweisend, sondern können auch mühelos unter fließendem Wasser gereinigt werden. Vor allem, wenn sie zu Temperaturermittlung über eine gewisse Zeitspanne im Ofen bleiben sollen, dann sind solche Stahlprodukte besser geeignet als vergleichbare Modelle.

Fleischthermometer mit akustischem Signal

Wer als Koch gleichzeitig viele Arbeiten zu erledigen hat und sichergehe will, dass er den richtigen Zeitpunkt für die Herausnahme des Fleisches nicht verpasst, kann sich mit der neuesten Generation der Fleischthermometer deutliche entlasten. Inzwischen gibt es solide und hitzebeständige Modelle, bei denen die gewünschte Temperatur vorab eingestellt werden kann. Ist diese erreicht, gibt das Thermometer ein akustisches Signal - und der Koch kann den Braten aus der Röhre nehmen. Die etwas preisintensiveren Modelle sind deshalb eine gute Entlastung für große und hektische Küchen.

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Thermometer-Vergleich
Sunartis E514
Länge: 21cm
Gewicht: 59g
Temp. bis: 200°C
Display: digital
Preis ca: 15-18€
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Maverick ET-732
Länge: -funk-
Gewicht: 381g
Temp. bis: 380°C
Display: digital
Preis ca: 60-65€
 
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Rösle 16237
Länge: 100cm
Gewicht: 141g
Temp. bis: 250°C
Display: digital
Preis ca: 30-35€
 
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